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Am 21. November ist Welt-Anti-Dekubitus-Tag. Anlass genug, um in unserem Ratgeber auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Schätzungen zu Folge leiden etwa eine halbe Million Menschen in Deutschland an Druckgeschwüren. Meist handelt es sich um ältere Menschen, die viel sitzen oder aufgrund von Krankheiten bettlägerig sind. Auch Menschen mit Handicap sind häufig von einem Dekubitus betroffen. Schulterblätter, Hüften, Fersen und vor allem das Gesäß sind bevorzugte Hautregionen für einen Dekubitus. Aber auch Bereiche, an denen die Haut nah am Knochen aufliegt, sind Stellen, an denen Druckgeschwüre entstehen.

Es gibt gewisse Risikofaktoren, die die Entstehung von Dekubiti begünstigen. Neben einem hohen Lebensalter leiden häufig Diabetiker oder auch Menschen mit Durchblutungsstörungen an einem Druckgeschwür. Mangelernährung, eine geringe Flüssigkeitszufuhr und ein geschwächtes Immunsystem sind Umstände, die ebenfalls zu einem Dekubitus führen.

Beim Dekubitus handelt es sich um eine lokale Schädigung der Haut beziehungsweise um eine Schädigung des darunter liegenden Gewebes. Anfangs zeigt sich ein Druckgeschwür in Form einer Rötung, später kann es aber zu größeren offenen Wunden kommen, die im schlimmsten Fall mit Haut- oder Gewebsverlust einhergehen. Dekubitus ist keine Krankheit – es ist eine Folge von zu langem, unbeweglichem Liegen. Druckgeschwüre beeinträchtigen das Wohnbefinden der Betroffenen und sind mit Schmerzen verbunden. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie Sie Wundliegen vorbeugen können und wie Sie am besten mit Druckverletzungen umgehen.

Wie kann man Druckgeschwüren vorbeugen?
Die Grundregel bei einem Dekubitus lautet, dass neben Bewegung und Mobilisation vor allem Entlastung wichtig ist. Ältere Menschen sollten mobil bleiben und sich so oft wie möglich bewegen. Betroffene sollten mehrmals am Tag das Bett verlassen und regelmäßig ein paar Schritte gehen. Dort, wo eine Mobilisation aus eigener Kraft nicht möglich ist, können Bewegungsübungen oder auch Krankengymnastik helfen. Unterstützend können auch spezielle Pflegehilfsmittel eingesetzt werden, die Patienten darin unterstützen, ihre Position zu verändern.

Kommen wir zur nächsten Maßnahme. Harte Hautstellen sollten immer gut abgepolstert werden. Darüber hinaus ist es essenziell, Menschen, die viel sitzen oder liegen, immer wieder umzulagern. Das reduziert den Druck auf die gefährdeten Körperstellen. Mit speziellen Matratzen oder auch Polster-Systemen kann eine adäquate Druckentlastung erfolgen, wodurch Betroffene vor negativen Folgen bewahrt werden. Anti-Dekubitus-Matratzen haben in der Regel eine Würfelstruktur, die eine Anpassung an den Körperbau ermöglicht. Dank dieser Struktur kommt es zu einem konstanten Luftaustausch, der aufgestauter Wärme und Transpiration entgegengewirkt. Da Würfel zudem eine Vergrößerung der Kontaktfläche bewirken, lässt sich eine optimale Druckverteilung erzeugen. Neben speziellen Matratzen und Polstern gibt es im Handel auch Anti-Dekubitus-Sitzkissen. Diese sind sehr weich und werden aus hochwertigen, leistungsstarken Schäumen hergestellt. Anti-Dekubitus-Sitzkissen entlasten Kreuzbein, Steißbein und Fersen optimal. Als praktische Alltagsbegleiter unterstützen sie die regelmäßige Druckentlastung und sollten in keinem Haushalt fehlen.

Neben den eben genannten Maßnahmen sollten Betroffene in jedem Fall auch auf eine gute Hautpflege achten. Optimal sind öl- und fetthaltige Waschprodukte mit einem pH-Wert unter 6. Aber auch Produkte mit Urea, Glycerin oder Milchsäure eignen sich gut zur Hautpflege. Reinigen Sie die betroffene Haut regelmäßig mit einem hochwertigen Produkt, um auch hier die besten Voraussetzungen zu schaffen, damit Druckgeschwüre erst gar nicht entstehen.

Ein Dekubitus gehört zu den gravierendsten Problemen pflegebedürftiger Menschen. Der Leidensweg ist oft lang und eine Heilung langwierig, aufwendig und kostenintensiv. Ganz abgesehen von der physischen und psychischen Belastung von Betroffenen und ihren Angehörigen.

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Fotonachweis: unsplash.com / © Victor Daniel Giraldo

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