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Bei der Objekteinrichtung von Pflege- und Seniorenheimen gelten strenge Richtlinien. Neben einer Einrichtung, in der man sich rundum wohlfühlt, ist es wichtig, Brandschutzvorgaben in allen Räumen einzuhalten. Nicht nur der leichtfertige Umgang mit Feuer durch ältere oder demente Menschen erhöhen die Brandgefahr. Auch in die Jahre gekommene technische Geräte und leicht entflammbare Möbel können eine Gefahrenquelle sein. Ein Brandschutzkonzept muss her, und das nicht nur für den Innenausbau und die architektonische Gestaltung.

Brandschutzkonzepte dienen dazu, die Entstehung eines Brandes und die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Sie sorgen dafür, dass eine schnelle Rettung möglich ist und dass Löscharbeiten wirksam durchgeführt werden können. Brandschutz beginnt bei der Objekteinrichtung. In Fluren und Eingangsbereichen einer Einrichtung gelten höchste Anforderungen an die Belastbarkeit und die Sicherheit der Möbel. Man unterscheidet anhand der Baustoffklassen hier zwischen Möbeln in B1-Qualität (schwer entflammbar) und Möbeln in A1-Qualität (nicht brennbare Materialien). Die Baustoffklasse B1 gemäß DIN 4102 ist mit dem Begriff “schwer entflammbar” gleichzusetzen. Von ihrem Brandverhalten her sind sie zwar grundsätzlich auch brennbar, fangen aber etwas später an zu brennen und sind selbstverlöschend. Möbel der Klasse B1 brennen nicht selbsttätig alleine weiter.

Da sich die Regelungen je nach Bundesland unterscheiden und unterschiedliche Genehmigungen für Möbelstücke gelten, ist es sinnvoll, mit dem Brandschutzbeauftragten des Alten- oder Pflegeheims zu klären, welche Richtlinien für die Ausstattung mit Stühlen, Sesseln und Tischen gelten. Wichtige Qualitätskriterien für Brandschutz sind die Vorlage der Baustoff- und Polstermöbel Zertifikate, ebenso wie das Prüfsiegel GS des TÜVs, das für geprüfte Sicherheit steht und bescheinigt, dass das Möbelstück den Anforderungen des §21 des Produktsicherheitsgesetzes entspricht. Auch Gutachten über die Nicht-Brennbarkeit von Objektmöbeln können ein Auswahlkriterium sein. Da die Bezüge von Sesseln und Stühlen als direkte Kontaktfläche zum Benutzer im Einsatz sind, sollten Sie auf deren Robustheit und Qualität höchsten Wert legen. Arbeiten Sie mit Spezialisten zusammen, auf deren Expertise Sie sich verlassen können. So haben die Bewohner und Besucher mehr Freude an ihren Möbeln, ohne sich Sorgen um ihre Sicherheit machen zu müssen.

Fotonachweis: www.unsplash.com / © Guido Jansen

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